Claudia Vogler    Wildkräuterpädagogin, Erzieherin, Diplom Religionspädagogin, Buchautorin. Mein Name ist Claudia Vogler. Seit zwanzig Jahren lebe ich in Bayern. Ursprünglich stamme ich aus dem Badener Land und bin teilweise, mit Schwester und Cousins im Wald aufgewachsen. Der Grund dafür war die Waldgaststätte meiner Verwandtschaft. Die ganze Familie half tatkräftig zusammen, damit der Betrieb gut lief. Wir vier Kinder hatten das Vorrecht der Freiheit und genossen dies in vollen Zügen. Zusammen erforschten und erkundeten wir die Tier-, Baum und Pflanzenwelt und wurden von Tag zu Tag mehr eins mit dem Wald. In den großen Ferien fuhr die Familie mit uns stets in die Berge nach Bayern oder Österreich. Wandern war angesagt! Die Bergwelt mit ihren Kräutern faszinierten mich schon als Kind ungemein und ich wusste, dass ich später einmal auf einem Berg wohnen werde. Fast jeden Sonntag zog es uns auf unsere Lieblingswiese. Ein Bächle verlief mitten hindurch und ich legte mich voller Freude in die Löwenzahn bewachsene Blumenwiese. Gänseblümchenkränzchen zierten stets mein wertes Haupt und so wurde ich am Bach zur Gänseblümchenprinzessin liebevoll getauft. Meine Eltern waren sehr bemüht mit mir viel in der Natur zu sein, denn als Kind starb ich ich ihnen zweimal fast unter der Hand weg. Dünn und schmächtig war ich und lebte jedes mal auf, wenn ich mich in Wäldern und Bergen aufhielt. Die Anderswelt kannte ich gut, denn mit einem Bein war ich jeweils schon drüben gewesen und wurde von einem schönen, warmen Licht umfangen.   Doch die Natur hatte anderes mit mir vor und so wurde ich eine glückliche Erzieherin, die viel Zeit mit den Kindern auf Wald und Wiesen verbracht hatte. Nach all den Erfahrungen blieben jedoch soviel Fragen in mir offen, auch bezüglich unseres abendländsichen Glaubens. Es interessierte mich brennend, was und woraus das Christentum wirklich entstanden ist. Einst war die Kirchengemeinde mein zweites Zuhause. Ich begann das Studium in Freiburg und schloss es als Diplom-Religionspädagogin ab. Es zog mich ganz in den Schuldienst. Dies war als Fachlehrerin jedoch nur in München möglich. Lange Zeit unterrichtete ich voller Freude, doch wir Fachlehrer/innen hatten immer gleich drei bis vier Schulen gleichzeitig und dies wechselte wiederum alle paar Jahre, so jedenfalls in München. Wieder wurde ich schwerkrank und die Naturheilkunde war mir mein größter Helfer. Es erstaunte mich, welche starken Kräfte in den Heilkräutern und der Akupunktur steckten und damit der Krankheit sozusagen „den Wind aus den Segeln“ nahmen. Neben meinem Schuldienst, machte ich eine dreijährige Ausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Heilpraktikerin wollte keine werden, denn von all den vielen Prüfungen, die ich bereits im Lehramt absolvieren musste, hatte ich genug. Ich wurde, wie von einer unsichtbaren Hand, wieder zu meinen Ursprüngen geführt, dazu bedurfte es den Schuldienst zu verlassen und mich als Kräuterfee selbständig zu machen. Eine wohltuende Kräuterausbildung absolvierte ich, die mir die Existenzangst und den „Hamsterraddruck“ für einige Zeit völlig hinweg nahm. Ich erkannte wieder meine Heilkräuter, meine geliebte Baum-und Bergwelt und vertiefte mein ursprüngliches Wissen mit zwei jeweils zehntägigen Seminaren bei dem legendären Ethnobotaniker Wolf- Dieter Storl. Mit einer lieben Umarmung und folgenden Worten schickte mich Wolf in die Welt der Kräuter:  Claudia, wenn jemand ganz eine Kräuterfee ist, dann bist es du! Du warst es schon als Kind mit Leib und Seele,“ so Wolf-Dieter Storl. Seit vielen Jahren bilde ich nun Wildkräutergruppen aus und es ist ein wunderschönes Gefühl zu sehen, wieviel Freude und innige Liebe „meine“ Kräuterfrauen für die Wunder der Natur empfinden. Alle miteinander sind ganz besondere Kräuterfeen -und Kräuterelfen geworden, jede mit ihrer eigenen Begabung. Sehr stolz bin ich auf sie alle und möchte ihnen danken, wieviel auch ich von ihnen lernen durfte. Euere Kräuterfee vom Samerberg
Über mich
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